Casa Villa
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Michel Villa Walliser Bote


«Verkaufen ohne Druck . . .»

Der Leuker Entertainer und Gastronom
Michel Villa bietet das «Casa Villa»
zum Kauf an
 
Liebe Gäste,
seid geraumer Zeit beschäftige ich mich mit dem Gedanken, was wird in der Zukunft aus dem
*Casa Villa*?

Ich spüre Verantwortung für unser tolles Team, das sich täglich im Casa Villla bemüht, die Gäste zu verwöhnen. Nach längeren Überlegungen, Gesprächen mit meiner Familie, sind wir zum Entschluss gekommen, das es das Beste ist, wenn wir verkaufen. So ist die Nachfolgeregelung besser aufgegleist, als wenn wir beispielsweise vermieten. Da ich 200% motiviert bin und der Erfolg mit den Banketten (Steigerung 08 um 60%) habe ich alle Zeit der Welt.

Im Moment sehe ich diese drei Möglichkeiten:
Das Casa Villa wird verkauft und die neuen Besitzer organisieren alles selber.
Das Casa Villa wird verkauft und ich arbeite als MIieter für den Käufer weiter.
Das Casa Villa wird verkauft, die neuen Besitzer kümmern sich um das Restaurant und ich bin unter der Leitung der neuen Besitzer, für die Bankette zuständig.



Der *Walliser Bote* hat nachgefragt:

Was vor Wochen ein Inserat in einer Deutschschweizer Zeitschrift verkündete, bestätigt uns der Hausherr: «Es stimmt das Restaurant Casa Villa ist zu haben», sagt der Leuker Wirt und Entertainer Michel Villa.
 
Diesen Beschluss zum Verkauf habe der «Familienrat» der Betrieb gehört zu je einem Drittel Michel Villa, seiner Mutter sowie seinem Bruder gefällt. Allerdings muss der Verkauf nicht morgen oder übermorgen schon über die Bühne: «Wir stehen überhaupt nicht unter Druck, können also warten», sagt uns der Leuker.
Michel Villa betreibt das Casa Villa der Betrieb war früher als «Billard» ein Begriff seit vielen Jahren schon. Nebst dem Speiserestaurant hat er sich ein «zweites gastronomisches Standbein» aufgebaut: Bankette und Hochzeitsfeiern.
Warum der landauf, landab bekannte Familienbetrieb in «fremde Hände» kommen soll, ob er seine beliebten Bankette eines Tages fallen lassen wird, was der Leuker Entertainer ohne Casa Villa denn zu machen gedenkt?
 
«Das Leben etwas anders sehen»
Der Tod einer wertvollen Mitarbeiterin bewog Michel Villa vor mehr als einem Jahr, persönliche Zwischenbilanz zu ziehen und über die Bücher zu gehen. «Ich begann, das Leben ein bisschen anders zu sehen als auch schon, fragte mich, was in zehn Jahren wohl sein wird», blickt Michel Villa zurück.
 
«Was passiert . . .»
Hinzu komme, dass er im letzten Jahr altersmässig die 50er-Grenze überschritten habe, lacht er. Eine Frage, die ihn besonders beschäftigte: «Was passiert eines Tages mit dem Casa Villa?»
Denn weder er noch sein Bruder habe Nachkommen. Vermieten oder verkaufen dies letztendlich die Wahl, vor der er mit seiner Mutter und seinem Bruder stand.
 
«Klar für den Verkauf»
Der Entscheid für einen Verkauf sei «klar» ausgefallen, erzählt Michel Villa. Wobei er sich drei Möglichkeiten vorstelle:
«Jemand kauft den Betrieb und betreibt sowohl die Spaghetteria als auch Bankette in Eigenregie; jemand kauft alles und überlässt mir das Betreiben der Bankette oder ein Investor kauft das Casa Villa und stellt mich noch für einige Jahre an.»
Welche Option er heute bevorzugt? «Das Restaurant abtreten und die Bankette weiterführen.»
 
«Der Betrieb läuft sehr gut»
Er sei zwar schon ein Workaholic, gehe aber jeden Tag mit Freude zur Arbeit, meint unser Gesprächspartner. «Und der Betrieb läuft denn auch bestens sowohl in der Spaghetteria als auch in Sachen Bankette haben wir nicht den geringsten Grund zur Klage», betont er Könnte er es sich denn vorstellen, künftig Bankette auch dann anzubieten, wenn ein Käufer das Casa Villa vollständig in Eigenregie zu betreiben gedenkt? «Nein, ich werde einen Käufer sicherlich nicht nachträglich konkurrenzieren», erhalten wir zur Antwort.
Also, was macht denn Michel Villa eines Tages ohne Casa Villa und ohne Bankette?
 
«Kinder, Senioren oder Radio . . .»
Er könne sich vorstellen, in solch einem Fall vermehrt Kinderhitparaden über die Bühne zu bringen, «damit auch in der Deutschschweiz ein bisschen Gas zu geben». Eine Möglichkeit böte ein Teilzeitjob im sozialen Bereich zum Beispiel mit Senioren. «Auch Radio-Arbeit Erfahrungen machte ich ja einst würde mich reizen», fügt der Leuker hinzu und meint: «Möglichkeiten gibt es viele und arbeiten tat ich immer schon gerne.»
 
«Wir stehen nicht unter Druck»
Auf das Inserat in der Deutschschweiz hin erhielt Michel Villa einige Angebote. Diese werde er nun mal genauer prüfen, sagt er. «Aber wir sind in der glücklichen Lage, dass wir nicht schon heute oder morgen einen Entscheid fällen müssen. Unter Druck stehen wir nicht im Geringsten», betont er.
Also wird Michel Villa schon noch eine gute Weile lang seine Gäste im Casa Villa willkommen heissen? «Gut möglich, dass es einige Zeit noch dauert, bis wir verkauft haben», sagt der Entertainer und Gastronom Michel Villa. blo


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